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S-Bahn
Innsbrucks S-Bahn-System entstand und entsteht seit 2007 in mehreren Ausbaustufen
10/28/2010

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Triebwagen der S2 wartet am Hauptbahnhof auf die Abfahrt
"Verzierter" ÖBB-Triebwagen der Reihe 4024 als Linie S2 am Hauptbahnhof


S-Bahn-Netzplan 2009/2010

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  • Das S-Bahn-System im Großraum Innsbruck

    Mit Juni 2007 wurde die komplette Innsbrucker ÖBB-Schienenregionalverkehrsflotte auf Talent-Triebwagen umgestellt, die heute auch für die S-Bahn verwendet werden und im Besitz der VTG (Verkehrsverbund Tirol) sind.

    Am 10. Dezember 2007 wurde die erste S-Bahn-Linie (damals zwar bereits als S-Bahn bezeichnet, aber noch ein S-Bahn-Vorlaufbetrieb und in den Fahrplänen als Regionalzuglinie ausgewiesen), als "Inntal-S-Bahn" in der Relation zwischen Telfs und Hall eröffnet.

    Im Dezember 2008 wurde die Linie S2, "Wipptal-S-Bahn" genannt, auf der Strecke Hauptbahnhof - Brenner in Betrieb genommen.

    Mit 13. Dezember 2009 wurden die bestehenden Linien umstrukturiert und das aktuelle Netz, bestehend aus den Linien S1, S2, S3, S4 und S5, ging in Betrieb. Seitdem ist im Kernabschnitt zwischen Hauptbahnhof und Hall ein 15-Minuten-Intervall gegeben.

    In Vorbereitung auf die S-Bahn wurden bestehende Bahnhöfe und Stationen seit Anfang 2005 umgebaut und modernisiert.
    Als erste neue Station wurde am 13.6.2005 Oberhofen i.I. eröffnet.

    Im Unterinntal wird derzeit eine Entlastungsstrecke für den Fern- und Güterverkehr, die sogenannte "Unterinntaltrasse", errichtet.
    Ab Inbetriebnahme dieser Entlastungsstrecke im Jahr 2012 kann die bestehende Bahntrasse dort ebenfalls für die Inntal-S-Bahn genützt werden; derzeit gibt es in diesem hoch belasteten Streckenabschnitt nicht mehr genügend freie Fahrwegkapazitäten.

    In Phase 2 ist der Bau folgender neuer S-Bahn-Stationen vorgesehen:
    • Karl-Innerebner-Straße (am zukünftigen Endpunkt des Allerheiligen-Astes der Straßenbahnlinie O, ersetzt die bestehende Station Allerheiligen)
    • Höttinger Au (am zukünftigen temporären Endpunkt der Straßenbahnlinie 3, ersetzt den bestehenden Bahnhof Hötting)
    • WIFI
    • Messe (in Hochlage oberhalb der Bienerstraße)
    Ein konkreter Zeitplan für den Bau dieser Stationen existiert noch nicht. Im Oktober 2011 waren Machbarkeitsstudie, Grobkostenschätzung, eine Untersuchung bezüglich der Verkehrswirksamkeit und Grobplanungen abgeschlossen und Finanzierungsverhandlungen zwischen Stadt Innsbruck, Land Tirol, dem Bund und den ÖBB im Gange.

    Es ist damit zu rechnen, dass der Bau zeitlich so koordiniert wird, dass jene Stationen, die als Verknüpfungspunkte zu den derzeit in Bau befindlichen neuen Tramlinien der IVB dienen, rechtzeitig zur Inbetriebnahme der jeweiligen Tram-Strecken neu- bzw. umgebaut werden.

    Im Gespräch sind außerdem noch weitere Haltestellenstandorte im Großraum Innsbruck: Sieglanger, Hall-West, Mils und Mils Gewerbepark.



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